Camino de Levante - PilgerpfadCamino de Levante - Pilgerpfad

Wie ich zum Jakobsweg kam

Im April 2001 wechselte ich die Arbeitsstelle. Ein Chef an der bisherigen Stelle schenkte mir ein Buch: "Nimm dir Zeit" interessant war jedoch das Titelbild: Eine Jakobsmuschel. Was mir zum damaligen Zeitpunkt noch nichts sagte. Mir fiel eigentlich diese Verknüpfung, dieser Wegweiser, erst einige Zeit später auf. Der zweite Hinweis fand sich im September 2001 in der Tageszeitung: Ein Artikel über das "Phänomen Jakobsweg". Das erste Mal las ich darin vom Jakobsweg und innerlich spürte ich sofort, dass "das" etwas für mich ist. Es wurde auch die Fränkische Jakobus-Gesellschaft in Würzburg genannt, bei der ich im Frühjahr 2002 den Pilgerausweis beantragte. Seitdem bin ich immer wieder auf Jakobuspilgerwegen unterwegs, dabei hauptsächlich in Spanien, und arbeitete freiwillig als Herbergsmutter am Camino Francés und an der Vía de la Plata. Als Mitglied der Fränkischen Jakobus-Gesellschaft bin ich ehrenamtlich als Pilgerberaterin tätig.
www.jakobus-franken.de

die Autorin - Ulrike Bruckmeier
(Foto: Karin Klukowsky)
Das Foto zeigt mich im Januar 2009 umringt von Festbesuchern beim Patronatsfest San Antonio Abad in Canals am Camino de Levante. Die Einwohner waren erfreut, meine Mitpilgerin Karin und mich zum Umtrunk einladen zu dürfen und immer wieder ertönte lebenslustig die Parole auf Valencianisch: "Vitol i Vitol al nostre Patró del Poble" Vitol!!!"